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Bisher erschienene Bücher

Federfang, Buchrücken
Federfang, Buchdeckel
  • Beschreibung

    Brigitte Plath

    Federfang

    Satire- und Erzählgedichte

    Taschenbuch
    Preis 9,70 €
    ISBN/EAN: 978-3-925718-25-0

    "Können die nicht Frieden halten?",
    sagt Herr Schulz zum Zeitungsrand
    und versucht sein Ei zu spalten
    mit dem Messer in der Hand ... (aus: Blutwurstfrieden)

    Be­klem­mend all­täg­lich und da­bei vol­ler Über­raschungs­mo­men­te le­ben die Sa­tire­ge­dich­te von Bri­git­te Plath nicht vom Ka­lau­er, son­dern von je­nen Schrecken und tref­fend ge­schil­der­ten Zwi­schen­un­mensch­lich­keit­en, die, nur all­zu leicht­fertig fer­nen Krie­gen und Ka­ta­stro­phen zu­ge­ord­net, auch in un­mit­tel­bar­er Nä­he al­ler Hoff­nung und Ge­wohn­heit un­er­war­tet ihr­en Tri­but for­dern.

    Die Er­zähl­ge­dich­te der Au­tor­in ge­lei­ten den Le­ser so­wohl in aben­teu­er­lich-fin­stere Regio­nen als auch an ma­ler­ische Or­te, wo­bei nicht nur die ma­gisch-my­stisch­en und mär­chen­haf­ten An­klän­ge durch­aus an die deutschen Ro­man­tiker er­in­nern, son­dern auch die kon­se­quen­te und doch an­ge­nehm bei­läu­fi­ge Ver­wen­dung von Vers­maß und Reim.

    Daß die­ses Buch zum For­mu­lie­ren von Sicht­weisen er­mu­tigt, die in Zei­ten kras­ser Pro­fit­orien­tierung und dok­tri­närer Wis­sen­schaft­lich­keit im­mer mehr aus dem Blick­feld und der Spra­che ver­schwin­den, macht es be­son­ders le­sens­wert.

    In der Nacht bleibt's totenstill,
    nur wer hinzuhören weiß,
    weil er's wirklich wissen will,
    hört den Nachhall eines Schreis ... (aus: Alter Horch)

  • Inhalt

    Satiregedichte
    Blutwurstfrieden
    Deutschland um halb zehn
    Schnell, schnell
    Frühlingslied
    Der Auftrag
    Fischi, Fischi
    Rex
    Die Schuhe
    Die Pilzliebhaberin
    Der Störenfried
    Bessere Leute
    Gugelhupf

    Erzählgedichte
    Aus-vorbei
    Verliererzorn
    Alles prima
    Luftzigeuner
    Marschland-Ballade
    Alte Freunde
    Nachtkonzert
    Geerdet
    Bärenstark
    Schattenflitzer
    Nasser Brand
    Die Kröte
    Schwarze Schwester
    Kriegstanz
    Gestreift
    Grüner Blues
    Himmelblau
    Kalte Ernte
    Licht aus
    Markttag
    Zwischenspiel
    Alter Horch
    Mückentanz
    Die Ahne
    Kein Wunder
    Traumverloren
    Frühgemut
    Die Vertonung
    Lieber Besuch

  • Leseprobe

    Die Schuhe

    "Mutter, diese alten Schuhe,
    die so schief gelaufen sind,
    hier ganz unten in der Truhe,
    dieses Leder - ist das Rind?

    Früher hatten sie mal Spangen.
    In der Sohle ist ein Loch.
    Wer ist wohl darin gegangen?
    Mutter, sag doch, weißt du's noch?

    Hart sind sie, doch von den Zehen
    an den Rändern ausgebeult.
    Hat die Frau da wohl beim Gehen
    unterwegs manchmal geheult?

    Und hier seitlich, an der Sohle,
    sieht der Schuh aus wie verbrannt!
    Da klebt Asche oder Kohle -
    ist sie denn durch Glut gerannt?

    Oh, hier drinnen, ich würd' sagen,
    daß das Heu ist oder Moos.
    Mutter, wer die Schuh getragen,
    über'm Spann war'n sie zu groß!

    Ach, das kenn' ich, bei den Schritten
    rutscht der Fuß dann hin und her.
    Wer so geh'n muß, hat gelitten,
    Mutter, sag', wer war das, wer?

    Und dann hier, die vielen Schrammen,
    längs über den ganzen Rist,
    fast, als ob sie daher stammen,
    daß die Frau gekrochen ist,

    über Straßen voller Steine,
    danach scheint's mir auszuseh'n.
    Ihr versagten wohl die Beine
    und doch mußt' sie weitergeh'n ... ."

    "Mein Gott, Kind, so gib doch Ruhe,
    wühl nicht in dem alten Kram!
    Das sind Urgroßmutters Schuhe,
    womit sie aus Pommern kam.

    Solltest lieber Bücher lesen
    mit Reports und Zahlenlisten,
    die dir zeigen, wie's gewesen,
    und nicht Schuh' aus alten Kisten."

  • Autor

    Brigitte Plath wurde 1960 in Hamburg geboren, studierte Psychologie und Sport und hat sich neben dem Schreiben intensiv mit verschiedenen Kampfkünsten auseinandergesetzt. Der in beiden Disziplinen präsente Gedanke, mit wenig Aufwand größtmögliche Wirkung zu erzielen, hat die Autorin schon immer fasziniert. Daher gilt ihr schriftstellerisches Interesse neben dem Verfassen von Kurzgeschichten und satirischen Texten vor allem dem Gedicht. - Brigitte Plath lebt und arbeitet in einem kleinen Dorf in Dithmarschen, Schleswig-Holstein.

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Zimmermann, Buchrücken
Zimmermann, Buchdeckel
  • Beschreibung

    Helmut Barthel

    Ein Zimmermann in der Wüste

    Taschenbuch
    Preis 8,20 €
    ISBN/EAN: 978-3-925718-24-3

    Mit ei­ner Ex­e­ge­se der be­son­de­ren Art bie­tet Hel­mut Bar­thel in sei­nem Er­zähl­bänd­chen mit 14 be­kann­ten neu­testa­men­tar­ischen Epi­soden ei­nen ganz neu­en Blick etwa auf die Ver­su­chungs­ge­schich­te, die Spei­sung der Fünf­tau­send, die Hoch­zeit zu Ka­na, die Weih­nachts­ge­schich­te und an­de­re Be­ge­ben­hei­ten um den Zim­mer­mann Je­sus von Na­za­reth und sei­ne An­hän­ger, der ganz ohne Re­li­gi­o­si­tät und Fröm­mig­keit aus­kommt

  • Inhalt
    1. Keine Wüste ohne Wasser
    2. Konspiration mit dem Wind
    3. Die Wahrheit schweigt, das Wort macht frei
    4. Kapernaum oder das Wunder der Ernüchterung
    5. Zwischenmahlzeit
    6. Da wundert sich der Wein
    7. Streit vollendet
    8. Begünstigt sind die Zornigen
    9. Feiert und steht euch nicht im Wege
    10. Mächtig sind die Hilflosen
    11. Nach Zielen zu trachten, heißt Wege verachten
    12. Der Himmel bringt die Tatkraft nicht, die Tatkraft schafft den Himmel
    13. Wüstennachricht
    14. Die Nacht
  • Leseprobe

    Keine Wüste ohne Wasser ...

    Und ei­ner der bi­bel­fe­sten Nach­kom­men frag­te:
    "Mei­ster, was be­deu­tet lie­ben ..."

    Der Na­za­re­ner a­ber sa­gte und sprach: "Tei­le das Was­ser der Oa­se, und es wird ein Mit­tel der Herr­schaft und der Un­ter­wer­fung sein. Es wür­de die Ur­sache für Elend, Not und Qua­len wer­den und nicht eine Quel­le des Le­bens, der Er­fül­lung, der Freu­de und der Kraft. Tei­le dei­ne See­le, dein Tun und dein Stre­ben und du schaffst die Grund­la­gen für den Ver­gleich und die Un­ter­schei­dung, für Zwie­tracht und für Zwang.

    Ir­gend jemand hat ein­mal gesagt:
    "Lie­be dei­nen Näch­sten wie dich selbst."

    Ich ab­er sa­ge dir: Lie­be dei­nen Näch­sten, nicht dich selbst.
    Den an­de­ren zu lie­ben wie sich selbst, ist wie der Hun­ger, der dich zum Brot führt.
    Den an­de­ren aber zu lie­ben und nicht sich selbst, ist wie das Brot, das sät­tigt und die Herr­schaft des Hun­gers bricht. Sich selbst zu lie­ben ist wie ein Faß oh­ne Bo­den und ein Ab­grund oh­ne Ufer.
    Den an­de­ren zu lie­ben, ist wie ein Faß, das ge­leert und ge­füllt wer­den kann und wie ein Ufer, das vor dem Ab­grund bewahrt."

    (© 2000 by Helmut Barthel, MA-Verlag)

  • Autor

    Hel­mut Bart­hel, ge­bo­ren 1951 in Ham­burg, schreibt seit sei­nem ach­ten Le­bens­jahr. Sein be­ein­dru­cken­des Werk um­faßt heute weit mehr als 1000 Ge­dich­te, So­net­te und Tiermori­ta­ten, zahl­rei­che Apho­ris­men und di­ver­se Kurz­ge­schich­ten. 2015 er­schien der erste Teil sei­nes Ro­mans "Zau­ber kalt", dem zwei wei­te­re fol­gen sol­len. Die 14 Epi­so­den über den "Zim­mer­mann in der Wüste" sind einer um­fang­rei­chen Serie von Kurz­er­zäh­lun­gen über be­deuten­de Re­li­gi­ons­stif­ter und Phi­lo­so­phen von der An­ti­ke bis in die Ge­gen­wart ent­nom­men, erst­ma­lig ver­öf­fent­licht in der On­line-Ta­ges­zei­tung Schat­ten­blick. Der Autor ar­bei­tet als Ver­le­ger und Chef­re­dak­teur des Schat­ten­blick und ist Ver­fas­ser nach­hal­ti­ger Fach­ar­ti­kel in den Be­rei­chen Po­li­tik, Kul­tur, Phi­lo­so­phie und Sport. Seine Lei­den­schaft gilt der deut­schen Spra­che, die Dich­tung ist seine Pas­si­on.

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Zauber Kalt, Buchrücken
Zauber Kalt, Buchdeckel
  • Beschreibung

    Helmut Barthel

    Zauber kalt

    Ein Märchen für Erwachsene

    Taschenbuch
    Preis 11,80 €
    ISBN/EAN: 978-3-925718-23-6

    Folgt mir nun auf die Reise in eine ferne Ver­gan­gen­heit, die der Zu­kunft doch so nahe ist wie die Worte, die ich ge­brau­chen werde, um Euch die Be­ge­ben­hei­ten mei­ner Wan­der­schaft an die Quel­len der Zau­be­rei zu er­zäh­len. (H. B.)

  • Inhalt
    1. Prolog
    2. Der Gipsabdruck (Teil 1)
    3. Der Gipsabdruck (Teil 2)
    4. Lappland (Teil 1)
    5. Lappland (Teil 2)
    6. Lappland (Teil 3)
    7. Lappland (Teil 4)
    8. Nordlicht (Teil 1)
    9. Nordlicht (Teil 2)
    10. Nordlicht (Teil 3)
    11. Drei Mütter (Teil 1)
    12. Drei Mütter (Teil 2)
    13. Abgrund
    14. Risse und Sprünge
  • Leseprobe

    Prolog

    Der An­fang vom Ende

    oder ein Mär­chen für Er­wach­se­ne

    Es ist schon mög­lich, daß meine Er­in­ne­run­gen un­scharf wer­den oder daß ich Um­stän­de, Zei­ten und Orte wich­ti­ger und auch bei­läu­fi­ger Er­eig­nis­se und Be­geg­nun­gen ein wenig durch­ein­an­der­brin­ge. Ich bin mir auch nicht si­cher, ob ich nicht häu­fig Dinge ganz an­ders er­lebt habe als an­de­re Per­so­nen in der­sel­ben Si­tua­ti­on. Aber un­be­zwei­fel­bar hat sich in­des­sen der Faden mei­nes per­sön­li­chen Schick­sals mit der Linie jener Her­kunft auf nicht mehr zu lö­sen­de Weise ver­bun­den, deren Ho­ri­zont und Gül­tig­keit viele Ein­wän­de zur Glaub­haf­tig­keit und zur Ge­nau­ig­keit ge­gen­stands­los wer­den las­sen, weil sie sich als Mut­ter aller un­ge­schla­ge­nen Schlach­ten von der Wirk­lich­keit er­nährt.

    Vor dem Hin­ter­grund die­ser Fest­stel­lung ist alles, was ich zu sagen und zu be­rich­ten habe, gleich­wohl als au­then­tisch und tat­sa­chen­ge­recht zu be­trach­ten. In die­sem Gei­ste will ich er­zäh­len, und von An­fang an, wenn es geht, so­lan­ge mein Schreib­stift mich führt und die Er­in­ne­rung mich wach­hält.

    (© 2000 by Helmut Barthel, MA-Verlag)

  • Autor

    Hel­mut Bart­hel, ge­bo­ren 1951 in Ham­burg, schreibt seit sei­nem ach­ten Le­bens­jahr. Sein be­ein­dru­cken­des Werk um­faßt heute weit mehr als 1000 Ge­dich­te, So­net­te und Tiermori­ta­ten, zahl­rei­che Apho­ris­men, di­ver­se Kurz­ge­schich­ten und Pro­sa­er­zäh­lun­gen. "Zau­ber kalt" ist sein er­ster Roman. Der Autor ar­bei­tet als Ver­le­ger und Chef­re­dak­teur der elek­tro­ni­schen Zei­tung Schat­ten­blick und ist Ver­fas­ser nach­hal­ti­ger Fach­ar­ti­kel in den Be­rei­chen Po­li­tik, Kul­tur, Phi­lo­so­phie und Sport. Seine Lei­den­schaft gilt der deut­schen Spra­che, und die Dich­tung ist seine Pas­si­on. - Seit 2013 or­ga­ni­siert und för­dert Hel­mut Bart­hel den Kul­tur­be­trieb im Kul­tur­café Komm du in Ham­burg-Har­burg.

  • Rezension

    Helmut Barthel
    Zauber kalt, Ein Märchen für Erwachsene
    Teil 1, Bari in Inari (Roman)

    Erschienen in der Elektronische Zeitung Schattenblick am 14. März 2016

    Kein neuer Ca­sta­ne­da

    Es gibt (zu­ge­ge­ben sel­ten) Bü­cher, die sich bei wie­der­hol­tem Lesen immer wie­der neu ent­blät­tern, Ein­zel­hei­ten, Sicht­wei­sen oder Zu­sam­men­hän­ge er­schlie­ßen, die man zuvor nicht be­merkt hat, oder die viel­leicht auch nicht da waren.

    Das Ro­man­de­büt von Hel­mut Bart­hel Zau­ber kalt, des­sen er­ster Band einer Tri­lo­gie Ende 2015 im MA-Ver­lag er­schien, ist so ein Buch. Viel­leicht liegt es an der Dich­te der Spra­che und der zu­neh­men­den Ver­wo­ben­heit der Er­eig­nis­se, von denen es han­delt, si­cher­lich und nicht zu­letzt aber auch am Ge­gen­stand des Wer­kes, der so auf­re­gend wie schwer ein­fach kon­su­mier­bar ist.

    Er­zählt wird die Reise des Ich-Er­zäh­lers mit einer Freun­din in den Nor­den Lapp­lands zu Be­ginn des Win­ters, die, fern­ab jeden tou­ri­sti­schen In­ter­es­ses, eher den Cha­rak­ter einer zwar ge­plan­ten, letzt­lich aber doch kurz­ent­schlos­se­nen For­schungs­ex­pe­di­ti­on hat.

    Mich trieb eine sprich­wört­li­che dunk­le Ah­nung, mit mei­ner Aus­schau und Suche nach ver­lo­re­nem Mensch­heits­wis­sen und Spu­ren nie kul­ti­vier­ter und zi­vi­li­sier­ter Fer­tig­kei­ten und Kennt­nis­se aus­ge­rech­net im Herr­schafts­ge­biet der Po­lar­nacht, des Nord­lichts und des denk­bar erd­näch­sten Ster­nen­him­mels, den ich je ge­se­hen hatte, zu be­gin­nen. [S. 35]

    Ein Mär­chen für Er­wach­se­ne nennt der Autor sei­nen Be­richt, was so­wohl die Deu­tung einer auf Tat­sa­chen oder zu­min­dest Er­fah­run­gen ba­sier­ten Er­zäh­lung zu­läßt, folgt man der ur­sprüng­li­chen Ver­wen­dung des Wor­tes 'Mär', als auch, eher dem heu­ti­gen Ge­brauch an­ge­paßt, die von eher fa­bu­lier­ten und er­fun­de­nen In­hal­ten. Al­ler­dings trägt der Roman so star­ke au­to­bio­gra­phi­sche Züge, daß man ge­neigt ist, das Ge­schrie­be­ne für mehr als bloße Phan­ta­sie zu hal­ten. An­de­rer­seits schil­dert er so un­glaub­li­che Er­fah­run­gen, daß der Leser dies­be­züg­lich am Ende im Un­ge­wis­sen bleibt.

    Im an­bre­chen­den Win­ter 1975 ma­chen sich der Er­zäh­ler und seine Freun­din Kir­sten, dem Vor­weih­nacht­stru­bel Ham­burgs ent­flie­hend, auf den Weg, um die kalte dunk­le Zeit in einer Hütte am Ina­ri-See in der Ein­sam­keit nor­di­scher Wäl­der zu ver­brin­gen.

    Aber so be­ginnt das Buch nicht, son­dern mit einer er­sten selt­sa­men Be­geg­nung um ein Feuer, das sich auf einer klei­nen Insel in der Feuch­tig­keit des Un­ter­hol­zes bei Nebel und Nie­sel­re­gen wie von Zau­ber­hand ent­facht.

    Am Rande des hel­ler wer­den­den Feu­ers stand ein Mensch, ver­hüllt in einem dich­ten Um­hang und aus­ge­spro­chen klein, nicht mehr als etwa 1,50 Meter groß, je­doch zu stark ge­baut und zu ent­schlos­sen in der Be­we­gung für ein Kind. Das alles zu­sam­men und die ein­fa­che Tat­sa­che, un­ver­mit­telt den bei­ßen­den Qualm nas­sen Brenn­hol­zes in der Nase zu haben, setz­te mich au­ßer­stan­de, dem schnel­len Ge­sche­hen in ge­wohn­ter Weise fol­gen zu kön­nen oder dem Schat­ten des Men­schen am Rande des Feu­ers gar, der sich vor einem rech­ten Be­grei­fen mei­ner Be­ob­ach­tung und nicht zu­letzt dann auch mei­nen su­chen­den Bli­cken ent­zo­gen hatte. Nur die un­ge­heu­er­li­che Haar­pracht, ähn­lich einem über­di­men­sio­na­len Afro­look, blieb an mei­ner Netz­haut haf­ten. [S. 14]

    Ful­mi­nan­te Zeit­sprün­ge und ra­san­te Orts­wech­sel durch­zie­hen den ge­sam­ten Roman, wir­ken je­doch nie be­fremd­lich oder kon­stru­iert, son­dern fügen sich zu einer zu­neh­mend nach­voll­zieh­ba­ren Gleich­zei­tig­keit und einem Zu­sam­men­fall von Er­eig­nis­sen - ein Auf­bre­chen von Zeit- und Räum­lich­kei­ten, als sei die Om­ni­prä­senz von Er­eig­nis­sen der Wirk­lich­keit näher als die uns ge­wohn­te und ge­zähl­te Ord­nung zeit­li­cher Ab­fol­ge und räum­li­cher Tren­nung und Zu­ord­nung. So hat man das vor­her noch nicht ge­le­sen.

    Dazu be­dient sich der Autor an ei­ni­gen Stel­len des Kunst­griffs der Wie­der­ho­lung. Einem Déjà-vu ähn­lich be­schreibt er den Wech­sel auf glei­che Weise er­fah­re­ner Über­gän­ge in den­noch zu­sam­men­hän­gen­der Strin­genz un­ter­schied­li­cher Ge­gen­wär­tig­kei­ten und ver­schafft dem Leser da­durch den Ein­druck un­ge­bro­che­ner Er­eig­nis- und Er­leb­nis­ket­ten. Nur dem Auf­merk­sa­men ent­geht nicht, daß klein­ste Ver­än­de­run­gen der Text­pas­sa­gen dar­auf hin­deu­ten, daß sich nichts wie­der­holt. Dabei ist die Be­schrei­bung des­sen, wovon be­rich­tet wird, äu­ßerst prä­zi­se und bei allem Wort­reich­tum immer auf das We­sent­li­che kon­zen­triert.

    An­ders als Car­los Ca­sta­ne­da, des­sen Be­geg­nun­gen mit sei­nem Lehr­mei­ster Juan Matus in den 70er und 80er Jah­ren des ver­gan­ge­nen Jahr­hun­derts Mil­lio­nen von Su­chen­den fas­zi­nier­te und der aus der eso­te­ri­schen Szene jener Jahre nicht mehr weg­zu­den­ken ist, ver­zich­tet Hel­mut Bart­hel auf jeden Ent­wurf einer neuen Kos­mo­lo­gie, die die Welt an­ders, aber eben auch er­klärt. Zau­ber kalt ist kein Zau­ber­buch, an des­sen Ende die Leser fas­zi­niert den Gang der Macht oder etwas an­de­res ein­üben, son­dern der Be­richt von Be­geg­nun­gen und Be­rüh­run­gen mit einer Welt, deren Un­ab­weis­lich­keit sich dem Prot­ago­ni­sten wie dem Leser ver­mit­telt, ja ge­ra­de­zu auf­drängt, in all ihrer Fremd­heit, ohne sich zu ent­schlüs­seln oder zu er­klä­ren.

    Die er­sten Er­leb­nis­se einer ver­scho­be­nen Wirk­lich­keit er­eig­nen sich schon vor An­tritt der Reise - ein merk­wür­di­ger Gips­ab­druck in einem An­ti­qua­ri­at, ein ge­heim­nis­vol­ler Tou­rist, den alle an­ders oder auch gar nicht wahr­ge­nom­men haben, die Kon­fron­ta­ti­on mit einem afri­ka­ni­schen Stam­mes­krie­ger in einer Ham­bur­ger Wohn­ge­mein­schaft, die der Er­zäh­ler im Rück­griff prä­sen­tiert. Der Leser er­fährt, daß sich der Prot­ago­nist schon län­ger mit au­ßer­ge­wöhn­li­chen Phä­no­me­nen be­schäf­tigt, daß er ge­wis­se Kennt­nis­se und Fer­tig­kei­ten auf die­sem Ge­biet er­langt und sich einen ent­spre­chen­den Namen ge­macht hat.

    Na­tür­lich war meine Be­schäf­ti­gung von Ju­gend an mit exo­ti­schen Re­li­gio­nen und Kul­tu­ren, ihren Denk­wei­sen und ihren Ge­heim­nis­sen eben­so wie das In­ter­es­se an altem Wis­sen und Kün­sten für mich mehr als nur ein Ste­cken­pferd. [...] Ein be­son­de­rer Reiz lag frag­los für mich in der Mög­lich­keit, auf einen schier un­er­schöpf­li­chen Reich­tum an ver­lo­re­nen Kon­zep­ten, un­ge­reif­ten Denk­spie­len und schwer zu ent­rät­seln­den Prak­ti­ken zu­rück­grei­fen zu kön­nen, be­son­ders in mei­nem kri­ti­schen Be­mü­hen, das Den­ken in den mo­der­nen Wis­sen­schaf­ten und Kul­tu­ren und die Stand­punk­te mo­der­ner Kos­mo­lo­gi­en auf diese Weise unter Span­nung zu set­zen und zu hin­ter­fra­gen. [S. 49/50]

    Mit Selbst­iro­nie und Sprach­witz schil­dert der Ich-Er­zäh­ler auch die Ei­tel­kei­ten und dar­aus er­wach­sen­den so­zia­len Fall­stri­cke, die aus den Re­ak­tio­nen des Um­fel­des auf sol­cher­lei Fer­tig­kei­ten auf eben jenem Ge­biet der Magie re­sul­tie­ren. Das trägt zur Au­then­ti­zi­tät des Ge­schrie­ben bei, ist aber immer wie­der auch ent­span­nend und äu­ßerst un­ter­halt­sam.

    In Lapp­land an­ge­kom­men, trifft die Wucht der Er­eig­nis­se die Rei­sen­den schnel­ler und un­ver­mit­tel­ter als zu­nächst ge­dacht. Nach­dem die Ein­woh­ner in der Bari im 30 km ent­fern­ten Inari, wohin mon­täg­lich die Ein­kaufs- und Post­tour der Bei­den geht, auf neu­gie­ri­ges wie plum­pes Be­fra­gen jeden Bezug zum Scha­ma­nis­mus in die­ser Ge­gend weit von sich wei­sen, lehrt die Tat­säch­lich­keit etwas an­ders.

    Zu­neh­mend wer­den die Tage am See be­stimmt von den kür­zer wer­den­den Hell­pha­sen, die bald einem dau­ern­den Däm­mer­licht wei­chen, um die zum Über­le­ben not­wen­di­gen Ver­rich­tun­gen zu er­le­di­gen. Die Schil­de­run­gen einer durch Dun­kel­heit ein­ge­schränk­ten All­tags­be­wäl­ti­gung wer­den durch­bro­chen, ja in wach­sen­dem Maße durch­wirkt von jenen Er­eig­nis­sen, die Anlaß und Motiv des Auf­bru­ches, aber weder vor­her­seh­bar noch plan­bar ge­we­sen waren. Wie der Er­zäh­ler aus ei­ge­nem An­trieb zwar, aber ohne ei­ge­nes Zutun und vor allem ohne Zu­griff in Si­tua­tio­nen gerät, die ihn in Zu­stän­de exi­sten­ti­el­ler Not und nie ge­kann­ter Äng­ste ver­set­zen, und dort gleich­zei­tig die größ­te Frei­heit und Ge­bor­gen­heit er­fährt, das ist so dicht und kurz­ge­tak­tet ge­schil­dert, daß der Leser selbst un­wei­ger­lich in den Sog und Stru­del der Er­eig­nis­se gerät.

    Mit 150 Sei­ten ist der sehr dicht er­zähl­te Roman ein eher schma­les Bänd­chen, das man, bei an­de­rer Schwer­punkt­set­zung, leicht auf das Viel­fa­che hätte brin­gen kön­nen. Ob­wohl er sich mit be­kann­ten Ver­tre­tern des ma­gi­schen Rea­lis­mus die Lei­den­schaft des Er­zäh­lens und die Be­schäf­ti­gung mit exi­sten­ti­el­len Fra­gen, mit der 'Welt hin­ter den Din­gen' und einer 'Wirk­lich­keit hin­ter der Zeit' teilt, und sich wie die phan­ta­sti­sche Li­te­ra­tur jeder In­te­gra­ti­on un­er­klär­li­cher Vor­komm­nis­se in ein be­ste­hen­des Ord­nungs­sy­stem ver­wei­gert, ent­zieht sich der Be­richt, der sti­li­stisch wie sprach­lich in sei­ner Reich­hal­tig­keit und In­no­va­ti­on über­zeugt, doch jeder Ka­te­go­ri­sie­rung.

    Mit Fort­schrei­ten der Lek­tü­re neh­men auch die un­ge­wöhn­li­chen Er­eig­nis­se und Phä­no­me­ne an In­ten­si­tät und Häu­fig­keit zu, so daß Zau­be­ri­sches wie All­tag glei­cher­ma­ßen un­heim­lich und fremd wer­den, aber die Acht­sam­keit wächst.

    Sehr wohl hiel­ten sol­che und ähn­li­che Er­leb­nis­se, die in Folge be­son­de­rer Auf­merk­sam­keit und frem­der Um­ge­bung nur allzu na­tür­lich er­schie­nen, ein au­ßer­ge­wöhn­li­ches Maß an Wach­heit und In­ten­si­tät bei der Hand­ha­bung auch der ge­ring­sten Klei­nig­kei­ten na­he­zu un­un­ter­bro­chen auf­recht. Kei­nes­wegs je­doch waren diese Ein­drü­cke und Er­fah­run­gen auch nur ober­fläch­lich zu ver­wech­seln mit den Über­grif­fen und den Un­ab­weis­bar­kei­ten un­er­klär­lich­ster und furcht­er­re­gend­ster Er­eig­nis­se, die sich seit un­se­rer Be­geg­nung mit dem Le­der­ge­sicht, wie ich in­des­sen den tot­ge­schwie­ge­nen Orts­scha­ma­nen in stum­mer Stim­mig­keit nann­te, in der Bari von Inari in immer kür­ze­ren Ab­stän­den und immer hef­ti­ger in ihren Aus­wir­kun­gen un­se­ren Be­mü­hun­gen, Nor­ma­li­tät auf­recht­zu­er­hal­ten, manch­mal sogar schon fast ver­nich­tend auf­zwan­gen. [S. 103]

    Als die bei­den Rei­sen­den nach Ham­burg zu­rück­keh­ren, ist, nach einem halb­her­zi­gen Ver­such, zum Er­fah­re­nen Ab­stand zu ge­win­nen und sich neu zu sor­tie­ren, klar, daß die Um­ge­bung ihre ein­sti­ge Ver­traut­heit ver­lo­ren hat und wohl auch nicht mehr wie­der­ge­win­nen wird. Viel­mehr er­weist sich hier, daß Lapp­land und Ham­burg, Ver­gan­gen­heit und Zu­kunft, so­ge­nann­tes Ma­gi­sches und schein­bar Tat­säch­li­ches un­auf­lös­lich mit­ein­an­der ver­bun­den sind.

    [...] un­be­zwei­fel­bar hat sich in­des­sen der Faden mei­nes per­sön­li­chen Schick­sals mit der Linie jener Her­kunft auf nicht mehr zu lö­sen­de Weise ver­bun­den, deren Ho­ri­zont und Gül­tig­keit viele Ein­wän­de zur Glaub­haf­tig­keit und zur Ge­nau­ig­keit ge­gen­stands­los wer­den las­sen, weil sie sich als Mut­ter aller un­ge­schla­ge­nen Schlach­ten von der Wirk­lich­keit er­nährt. [S. 9]

    Das Er­schei­nen von Zau­ber kalt, Band 2 und 3 ist noch für die­ses Jahr 2016 ge­plant.

    Copyright 2016 by MA-Verlag

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Lyrik-Lesung 1, Buchrücken
Lyrik-Lesung 1, Buchdeckel
  • Beschreibung

    Helmut Barthel

    Lyrik-Lesung 1

    im Kulturcafé Komm du
    Hamburg-Harburg

    Taschenbuch/Softcover
    Preis 12,80 €
    ISBN/EAN:978-3-925718-18-2

    Seit Mai 2013 prä­sen­tier­te Hel­mut Bart­hel in lo­cke­rer Le­se­fol­ge aus sei­nem rei­chen Fun­dus von über 1000 Ge­dich­ten im Kul­tur­café Komm du in Ham­burg Har­burg eine Aus­wahl aus der Edi­ti­on "Dich­ter­stu­be". Die er­sten fünf Le­sun­gen zeich­net der MA-Ver­lag jetzt mit einer Reihe von fünf Ly­rik­bänd­chen nach, die so un­ter­schied­li­che Be­rei­che wie 'In­nen- und Um­welt', 'Po­li­tik und So­zia­les', 'My­thi­sches und Ma­gi­sches', Spra­che und Den­ken' und nicht zu­letzt 'Hu­mo­ri­sti­sches und Sa­ti­re' um­fas­sen. Jene, die dabei waren, mögen sich so den Ein­druck noch ein­mal wach­ru­fen, den der über­zeu­gen­de Vor­trag hin­ter­ließ, aber auch in der rei­nen Lek­tü­re ent­fal­tet sich Hel­mut Bart­hels Wort­ma­gie auf ein­zig­ar­ti­ge Weise. Für alle Ge­dich­te gilt, was der Autor selbst ein­mal so for­mu­lier­te:

    ... und der Reim
    als Archiv
    hält den Keim
    frisch und tief.

  • Inhalt

    Inhalt

    168: Afrika irgendwo13
    293: Das blaue Hemd17
    332: Die grüne Haube19
    276: Der Nasenzwerg21
    359: Post am Pol23
    312: Himmelsruf25
    269: Morgentau27
    338: Lichtgeburt29
    091: Das Puck-Gebet31
    322: Ich liebe dich33
    245: Der Hügel35
    069: Heimat37
    273: Teufelchen39
    297: ApoAgitProp Ballade43
    111: Erschrocken49
    180: Bitteres Vergißmeinnicht51
    134: Räuberballade53
    131: Zu alt57
    124: Fuchsvermächtnis61
    067: Hexen65
    066: Die Nornen69
    196: Windgeflüster71
    200: Flugtraum75
    147: Fürchte dich79
    201: Ruf des Blutes81
    140: Ausbruch85
    324: Klabautermann89
    126: Wasser93
    167: Kleines Feuer97
    296: Zeit mit Hut99
    277: Fluctui101
    335: Hirsekorn105
    191: Trollheim109
    317: Erlkönig115
    234: Verloren119
    255: Danach123
    357: Halali127
    347: Der Held131
    216: Der Mantel133
    219: Das kalte Dach137
    212: Rotmütz141
    197: Der schwarze Karfunkel145
    182: Die Geldfabel149
    260: Hüte dich153
    128: Zwergschaft157
    149: Alter Zorn163
    045: Wölfe167
    233: Leise169
    261: Bete aufrecht173
    263: Wer sagt .175
    222: Eisentanz und Firlefanz179
    104: Menschenrecht183
    028: Das Lied187
    003: Sturm191
    025: Wegzehrung193
  • Leseprobe

    Das Puck-Gebet

    Wirf die Sterne in die Wolken,
    laß' es schneien in der Nacht,
    dann hast du das Licht gemolken,
    das das Weltall sichtbar macht.

    Schwing' dich in die höchsten Wipfel
    mit der Sprung- und Kletterkunst,
    setz' dich auf des Baumes Gipfel
    für ein Nebelbad im Dunst.

    Grüß' den Morgen vor der Sonne,
    lang' bevor die Welt erwacht,
    find' dich ein zur Elfenwonne,
    die dir düst're Freude macht.

    Wenn der Tag die Schatten bricht,
    die dir Schutz und Heimat sind,
    schließ' die Augen vor dem Licht,
    und schlaf' wie des Nachts das Kind.

    Träume von dem nächsten Mond,
    der dich weckt und neu belebt,
    dessen Schein dich schirmt und schont
    und dir Prachtgewänder webt.

    Sorge nur in deinem Traum,
    auch wenn es dir lästig ist,
    für den dunklen Lebensraum,
    den der Mensch so gern vergißt.

    (© 2000 by Helmut Barthel, MA-Verlag)

  • Autor

    Hel­mut Bart­hel, ge­bo­ren 1951 in Ham­burg, schreibt seit sei­nem ach­ten Le­bens­jahr. Sein be­ein­dru­cken­des Werk um­faßt heute weit mehr als 1000 Ge­dich­te, So­net­te und Tiermori­ta­ten, zahl­rei­che Apho­ris­men, di­ver­se Kurz­ge­schich­ten und Pro­sa­er­zäh­lun­gen. "Zau­ber kalt" ist sein er­ster Roman. Der Autor ar­bei­tet als Ver­le­ger und Chef­re­dak­teur der elek­tro­ni­schen Zei­tung Schat­ten­blick und ist Ver­fas­ser nach­hal­ti­ger Fach­ar­ti­kel in den Be­rei­chen Po­li­tik, Kul­tur, Phi­lo­so­phie und Sport. Seine Lei­den­schaft gilt der deut­schen Spra­che, und die Dich­tung ist seine Pas­si­on. - Seit 2013 or­ga­ni­siert und för­dert Hel­mut Bart­hel den Kul­tur­be­trieb im Kul­tur­café Komm du in Ham­burg-Har­burg.

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Lyrik-Lesung 2, Buchrücken
Lyrik-Lesung 2, Buchdeckel
  • Beschreibung

    Helmut Barthel

    Lyrik-Lesung 2

    im Kulturcafé Komm du
    Hamburg-Harburg

    Taschenbuch/Softcover
    Preis 10,90 €
    ISBN/EAN: 978-3-925718-19-9

    Seit Mai 2013 prä­sen­tier­te Hel­mut Bart­hel in lo­cke­rer Le­se­fol­ge aus sei­nem rei­chen Fun­dus von über 1000 Ge­dich­ten im Kul­tur­café Komm du in Ham­burg Har­burg eine Aus­wahl aus der Edi­ti­on "Dich­ter­stu­be". Die er­sten fünf Le­sun­gen zeich­net der MA-Ver­lag jetzt mit einer Reihe von fünf Ly­rik­bänd­chen nach, die so un­ter­schied­li­che Be­rei­che wie 'In­nen- und Um­welt', 'Po­li­tik und So­zia­les', 'My­thi­sches und Ma­gi­sches', Spra­che und Den­ken' und nicht zu­letzt 'Hu­mo­ri­sti­sches und Sa­ti­re' um­fas­sen. Jene, die dabei waren, mögen sich so den Ein­druck noch ein­mal wach­ru­fen, den der über­zeu­gen­de Vor­trag hin­ter­ließ, aber auch in der rei­nen Lek­tü­re ent­fal­tet sich Hel­mut Bart­hels Wort­ma­gie auf ein­zig­ar­ti­ge Weise. Für alle Ge­dich­te gilt, was der Autor selbst ein­mal so for­mu­lier­te:

    ... und der Reim
    als Archiv
    hält den Keim
    frisch und tief.

  • Inhalt

    Inhalt

    110: Rauch11
    053: Gaumengeist13
    167: Kleines Feuer15
    327: Der Sündenpilz17
    356: Steigen19
    354: Mikrozwerg21
    084: Voller Mond23
    161: Nahtlos25
    048: Frösteln27
    087: Tagtraum29
    078: Windheim31
    238: Rutschbahn33
    254: Ein bißchen Blau39
    264: Appendix43
    287: Melancholie47
    304: Nebelbank51
    308: Die höchste Kunst53
    309: Nebelriß57
    339: Altes Glück59
    113: Regennacht61
    080: Zeichen63
    096: Aufbruch65
    156: Traumtanz67
    139: Sternenlicht71
    189: Hexenschritthüter73
    353: Ahorns Reise77
    349: Ein bunter Hund81
    344: Der Spaßer85
    310: Kieselsteinballade89
    227: Der Zug93
    193: Der Mückenstich97
    130: Schwarm99
    098: Rotkäppchen105
    294: Käferkarma111
    101: Vogelfrei113
    160: Furio117
    267: Die Einwilligung125
    170: Die andere Seite129
    141: Totenklage133
    203: Schwefelhut137
    Wunschgedicht
    091: Das Puck-Gebet141
  • Leseprobe

    Tagtraum

    Ich möchte gerne reisen
    auf nimmer Wiederkehr
    und ohne Magen speisen,
    von jedem immer mehr.

    Ich möchte gerne fliegen
    ganz ohne Flügelschlagen
    und ohne Mühe siegen,
    mit Lust und Freude klagen.

    Ich möchte gern so vieles
    und nie ist es genug,
    als Herrscher dieses Spieles
    wär' ich unschlagbar klug.

    Ach, wenn ich erst beginne
    zu wünschen und zu träumen,
    entfliehen mir die Sinne
    in grenzenlosen Räumen.

    Doch sind es gerade diese,
    die ich zum Reisen brauche,
    und dafür reicht die Wiese
    und Sonne auf dem Bauche.

    (© 2000 by Helmut Barthel, MA-Verlag)

  • Autor

    Hel­mut Bart­hel, ge­bo­ren 1951 in Ham­burg, schreibt seit sei­nem ach­ten Le­bens­jahr. Sein be­ein­dru­cken­des Werk um­faßt heute weit mehr als 1000 Ge­dich­te, So­net­te und Tiermori­ta­ten, zahl­rei­che Apho­ris­men, di­ver­se Kurz­ge­schich­ten und Pro­sa­er­zäh­lun­gen. "Zau­ber kalt" ist sein er­ster Roman. Der Autor ar­bei­tet als Ver­le­ger und Chef­re­dak­teur der elek­tro­ni­schen Zei­tung Schat­ten­blick und ist Ver­fas­ser nach­hal­ti­ger Fach­ar­ti­kel in den Be­rei­chen Po­li­tik, Kul­tur, Phi­lo­so­phie und Sport. Seine Lei­den­schaft gilt der deut­schen Spra­che, und die Dich­tung ist seine Pas­si­on. - Seit 2013 or­ga­ni­siert und för­dert Hel­mut Bart­hel den Kul­tur­be­trieb im Kul­tur­café Komm du in Ham­burg-Har­burg.

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Lyrik-Lesung 3, Buchrücken
Lyrik-Lesung 3, Buchdeckel
  • Beschreibung

    Helmut Barthel

    Lyrik-Lesung 3

    im Kulturcafé Komm du
    Hamburg-Harburg

    Taschenbuch/Softcover
    Preis 12,50 €
    ISBN/EAN: 978-3925718-20-5

    Seit Mai 2013 prä­sen­tier­te Hel­mut Bart­hel in lo­cke­rer Le­se­fol­ge aus sei­nem rei­chen Fun­dus von über 1000 Ge­dich­ten im Kul­tur­café Komm du in Ham­burg Har­burg eine Aus­wahl aus der Edi­ti­on "Dich­ter­stu­be". Die er­sten fünf Le­sun­gen zeich­net der MA-Ver­lag jetzt mit einer Reihe von fünf Ly­rik­bänd­chen nach, die so un­ter­schied­li­che Be­rei­che wie 'In­nen- und Um­welt', 'Po­li­tik und So­zia­les', 'My­thi­sches und Ma­gi­sches', Spra­che und Den­ken' und nicht zu­letzt 'Hu­mo­ri­sti­sches und Sa­ti­re' um­fas­sen. Jene, die dabei waren, mögen sich so den Ein­druck noch ein­mal wach­ru­fen, den der über­zeu­gen­de Vor­trag hin­ter­ließ, aber auch in der rei­nen Lek­tü­re ent­fal­tet sich Hel­mut Bart­hels Wort­ma­gie auf ein­zig­ar­ti­ge Weise. Für alle Ge­dich­te gilt, was der Autor selbst ein­mal so for­mu­lier­te:

    ... und der Reim
    als Archiv
    hält den Keim
    frisch und tief.

  • Inhalt

    Inhalt

    028: Das Lied13
    140: Ausbruch17
    182: Die Geldfabel21
    135: Der Finger25
    186: Blattspitzen29
    215: Vision33
    073: Geistesfessel37
    092: Ahnung41
    106: Milch vegan45
    239: Zählen47
    207: Der Biß51
    220: Waldfrieden55
    248: Der Riß61
    256: Begegnung65
    265: Das halbe Herz67
    300: Fliegerball71
    307: Das Welkblattmärchen73
    303: Hufscharren77
    345: Überflüssig81
    325: Keimfrei83
    268: Kosmogolem85
    252: Das Kartenhaus87
    145: Schöpfung91
    041: Graviton95
    146: Erde97
    352: Lachen tief101
    082: Himmel und Hölle103
    188: Wissen107
    190: Vergeßlichkeit111
    Tiermoritaten
    Sühnelos (Oktober 1995)115
    Schade (März 1996)119
    Die Feier (Oktober 1996)123
    Kosmetik (Februar 1997)127
    Der Barsch (April 1997)131
    Hamsterrad (August 1997)135
    Ferdinand (November 1997)139
    Das tapfere Schneiderlein (Mai 1998)143
    Aus: Gedichte zum Jahreswechsel
    12.12.2006 (Hartz IV)147
    Wunschgedichte
    277: Fluctui149
    267: Die Einwilligung153
    347: Der Held157
    273: Teufelchen159
    353: Ahorns Reise163
    349: Ein bunter Hund167
    130: Schwarm171
    189: Hexenschritthüter177
    297: ApoAgitProp Ballade181
  • Leseprobe

    Die Geldfabel

    "Reich' mir mal die Nuß, du Affe",
    sprach das Langhalstier hinauf.
    "Hol' sie dir doch selbst, Giraffe,
    denn ich fresse grad und sauf'."

    Keine Frage, kein Problem,
    ein, zwei Schritte und ein Biß
    mit dem langen Hals, bequem
    ist dem Tier die Nuß gewiß.

    Jeder sorgt für sich allein,
    doch auch für den ander'n mit,
    und es kann kein Zweifel sein,
    Tauschen hält die Freundschaft fit.

    Manche aber wollten's nicht,
    weil sie doch bescheiden waren,
    und verweigerten die Pflicht,
    um sich Mühe zu ersparen.

    "Sparen", sprach ein Tier darauf,
    "ließe sich doch auch noch tauschen,
    wenn ich statt zu sparen kauf',
    und das Zählen lern', statt lauschen."

    Leider galt das Tier als klug,
    und zufrieden war wohl keiner,
    viel zu nah schien der Betrug,
    und am Ende hat nur einer
    seinen freien Nutzgebrauch,
    und die letzte Mahlzeit schwindet
    in dem alten, schweren Bauch,
    wo sie niemand wiederfindet.

    Laßt uns also konsequent,
    womit wir auch Handel treiben,
    und bevor es wer verpennt,
    in die große Dünung schreiben:
    "Wieviel Mal ist es gewesen,
    daß du mir geholfen hast",
    kann im Sande jeder lesen,
    "und wenn jemand es verpaßt."

    "Besser noch, wir nehmen Steine,
    ganz besond're, denke ich,
    oder gar bedruckte Scheine",
    sprach das kluge Tier zu sich.

    Alle konnten es gut hören,
    stimmten ab und waren eins
    darin, sich nicht mehr zu stören
    und zu scheiden meins und deins.

    Waren auch die Tiere froh
    über das erfund'ne Geld,
    wissen wir doch heute, so
    kam das Böse in die Welt.

    (© 2004 by Helmut Barthel, MA-Verlag)

  • Autor

    Hel­mut Bart­hel, ge­bo­ren 1951 in Ham­burg, schreibt seit sei­nem ach­ten Le­bens­jahr. Sein be­ein­dru­cken­des Werk um­faßt heute weit mehr als 1000 Ge­dich­te, So­net­te und Tiermori­ta­ten, zahl­rei­che Apho­ris­men, di­ver­se Kurz­ge­schich­ten und Pro­sa­er­zäh­lun­gen. "Zau­ber kalt" ist sein er­ster Roman. Der Autor ar­bei­tet als Ver­le­ger und Chef­re­dak­teur der elek­tro­ni­schen Zei­tung Schat­ten­blick und ist Ver­fas­ser nach­hal­ti­ger Fach­ar­ti­kel in den Be­rei­chen Po­li­tik, Kul­tur, Phi­lo­so­phie und Sport. Seine Lei­den­schaft gilt der deut­schen Spra­che, und die Dich­tung ist seine Pas­si­on. - Seit 2013 or­ga­ni­siert und för­dert Hel­mut Bart­hel den Kul­tur­be­trieb im Kul­tur­café Komm du in Ham­burg-Har­burg.

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Lyrik-Lesung 4, Buchrücken
Lyrik-Lesung 4, Buchdeckel
  • Beschreibung

    Helmut Barthel

    Lyrik-Lesung 4

    im Kulturcafé Komm du
    Hamburg-Harburg

    Taschenbuch/Softcover
    Preis 10,00 €
    ISBN/EAN: 978-3925718-21-2

    Seit Mai 2013 prä­sen­tier­te Hel­mut Bart­hel in lo­cke­rer Le­se­fol­ge aus sei­nem rei­chen Fun­dus von über 1000 Ge­dich­ten im Kul­tur­café Komm du in Ham­burg Har­burg eine Aus­wahl aus der Edi­ti­on "Dich­ter­stu­be". Die er­sten fünf Le­sun­gen zeich­net der MA-Ver­lag jetzt mit einer Reihe von fünf Ly­rik­bänd­chen nach, die so un­ter­schied­li­che Be­rei­che wie 'In­nen- und Um­welt', 'Po­li­tik und So­zia­les', 'My­thi­sches und Ma­gi­sches', Spra­che und Den­ken' und nicht zu­letzt 'Hu­mo­ri­sti­sches und Sa­ti­re' um­fas­sen. Jene, die dabei waren, mögen sich so den Ein­druck noch ein­mal wach­ru­fen, den der über­zeu­gen­de Vor­trag hin­ter­ließ, aber auch in der rei­nen Lek­tü­re ent­fal­tet sich Hel­mut Bart­hels Wort­ma­gie auf ein­zig­ar­ti­ge Weise. Für alle Ge­dich­te gilt, was der Autor selbst ein­mal so for­mu­lier­te:

    ... und der Reim
    als Archiv
    hält den Keim
    frisch und tief.

  • Inhalt

    Inhalt

    359: Post am Pol11
    070: Schnee13
    315: Apfelschaum15
    219: Das kalte Dach17
    071: Weihnachtszeit21
    284: Arme Wurst23
    283: Kurze Scham25
    198: Suppenfurz27
    035: Der Nebenraum29
    164: Inschrift31
    052: Yeti33
    039: Dicht35
    062: Schattenblick37
    259: Sieben Schatten39
    Aphorismen
    Es war einmal ... 31 heitere Verse41
    Von und mit H. Bart
    058: Frieden55
    043: Eisen57
    360: Wehmut59
    290: Wie61
    361: Du65
    Rock-Liedtext: Ich will starten67
    Wunschgedichte
    212: Rotmütz'71
    097: Der Feenberg75
    332: Die grüne Haube81
    248: Der Riß83
    069: Heimat87
    Sonett/003: Letzte Pflicht89
    099: Mjöllnir91
    091: Das Puck-Gebet97
    299: Der Schritt99
    255: Danach101
    209: Grüner Schimmer105
    149: Alter Zorn109
    168: Afrika irgendwo113
    Wetterverse Dezember 1995: Hunger119
  • Leseprobe

    Das kalte Dach

    Ich hab' es nicht gefunden,
    das Plätzchen, das ich such',
    mir folgt seit vielen Stunden
    der Obdachlosenfluch.

    Will ich mich doch nur schützen
    vor Wind und Schnee und Zug,
    und Mäntel oder Mützen,
    die wärmen nicht genug.

    Denn Schnee von oben frachtet,
    es kneift das Windgebiß,
    mein Körper zittert, schmachtet,
    ich friere und krieg Schiß.

    Wovor soll ich mich ducken,
    wenn ich alleine bin,
    hätt' ich doch was zum Schlucken,
    es gäb' der Kälte Sinn.

    Niemand kann sie erklären,
    die tunnelschwarze Angst,
    warum sollst du dich wehren,
    nichts da, um das du bangst.

    Das wird die letzte Treppe,
    die ich hinuntersteige,
    mich nicht mehr weiterschleppe,
    zum Kämpfen doch zu feige.

    Auch dieser Brückenbogen
    ist vollständig besetzt,
    schnell hab' ich mich verzogen,
    bevor mich jemand hetzt.

    Doch findet meine Suche
    dann plötzlich ihren Halt,
    ein Platz wie aus dem Buche,
    mir ist auch nicht mehr kalt.

    Fast zähle ich die Sterne
    im warmen Lampenschein
    der kleinen Hauslaterne,
    als wär' ich nicht allein.

    Die harte Bordsteinkante,
    die merke ich doch kaum,
    ich treff' die gute Tante
    aus meinem Kindertraum.

    Es heißt in den Gazetten,
    es könnte nicht passieren,
    wenn wir geholfen hätten,
    daß manche doch erfrieren.

    (© 2004 by Helmut Barthel, MA-Verlag)

  • Autor

    Hel­mut Bart­hel, ge­bo­ren 1951 in Ham­burg, schreibt seit sei­nem ach­ten Le­bens­jahr. Sein be­ein­dru­cken­des Werk um­faßt heute weit mehr als 1000 Ge­dich­te, So­net­te und Tiermori­ta­ten, zahl­rei­che Apho­ris­men, di­ver­se Kurz­ge­schich­ten und Pro­sa­er­zäh­lun­gen. "Zau­ber kalt" ist sein er­ster Roman. Der Autor ar­bei­tet als Ver­le­ger und Chef­re­dak­teur der elek­tro­ni­schen Zei­tung Schat­ten­blick und ist Ver­fas­ser nach­hal­ti­ger Fach­ar­ti­kel in den Be­rei­chen Po­li­tik, Kul­tur, Phi­lo­so­phie und Sport. Seine Lei­den­schaft gilt der deut­schen Spra­che, und die Dich­tung ist seine Pas­si­on. - Seit 2013 or­ga­ni­siert und för­dert Hel­mut Bart­hel den Kul­tur­be­trieb im Kul­tur­café Komm du in Ham­burg-Har­burg.

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Lyrik-Lesung 5, Buchrücken
Lyrik-Lesung 5, Buchdeckel
  • Beschreibung

    Helmut Barthel

    Lyrik-Lesung 5

    im Kulturcafé Komm du
    Hamburg-Harburg

    Taschenbuch/Softcover
    Preis 12,80 €
    ISBN/EAN: 978-3925718-22-9

    Seit Mai 2013 prä­sen­tier­te Hel­mut Bart­hel in lo­cke­rer Le­se­fol­ge aus sei­nem rei­chen Fun­dus von über 1000 Ge­dich­ten im Kul­tur­café Komm du in Ham­burg Har­burg eine Aus­wahl aus der Edi­ti­on "Dich­ter­stu­be". Die er­sten fünf Le­sun­gen zeich­net der MA-Ver­lag jetzt mit einer Reihe von fünf Ly­rik­bänd­chen nach, die so un­ter­schied­li­che Be­rei­che wie 'In­nen- und Um­welt', 'Po­li­tik und So­zia­les', 'My­thi­sches und Ma­gi­sches', Spra­che und Den­ken' und nicht zu­letzt 'Hu­mo­ri­sti­sches und Sa­ti­re' um­fas­sen. Jene, die dabei waren, mögen sich so den Ein­druck noch ein­mal wach­ru­fen, den der über­zeu­gen­de Vor­trag hin­ter­ließ, aber auch in der rei­nen Lek­tü­re ent­fal­tet sich Hel­mut Bart­hels Wort­ma­gie auf ein­zig­ar­ti­ge Weise. Für alle Ge­dich­te gilt, was der Autor selbst ein­mal so for­mu­lier­te:

    ... und der Reim
    als Archiv
    hält den Keim
    frisch und tief.

  • Inhalt

    Inhalt

    168: Afrika irgendwo17
    061: Das blaue Band13
    175: Eulenschrei15
    083: Horst17
    074: Das Blut der Bäume19
    065: Der Maulwurf21
    005: Die ewigen Windungen der Rose23
    210: Asphalt25
    034: Ofenrohr27
    118: Weiße Tauben29
    321: Menschendenke31
    331: Fette Wurst33
    184: Die Erbse35
    075: Bon surreal37
    194: Ein Unfall39
    278: Falsifikation43
    236: Geister47
    295: Besenspan51
    102: Kleines Volk55
    138: Verborgen57
    036: Schamane59
    037: Traumzeit61
    235: Blocksberg63
    340: Das rote Tuch67
    337: Engels Hordentod oder Europa73
    318: Irgendwann79
    185: Der Krah85
    174: Krähen94
    172: Geschichten95
    280: Verstellt101
    274: Klopfen103
    270: Unnachgiebig109
    258: Verbindung113
    250: Der Ring117
    242: Das Knochenspiel121
    223: Ur-Sprung125
    306: Sternenrest129
    231: Der Gruß131
    054: Zukunftsfrei135
    081: What a Wonderful World139
    121: Grün141
    226: Schon vergessen145
    205: Geschwister149
    Wunschgedichte
    233: Leise155
    098: Rotkäppchen161
    097: Der Feenberg167
    149: Alter Zorn173
    206: Der Hauch177
    243: Der Bund181
    260: Hüte dich183
    267: Die Einwilligung187
    273: Teufelchen191
  • Leseprobe

    Das blaue Band

    Wer es sieht,
    erkennt es nicht,
    und es zieht
    durch jedes Licht
    seine himmelblaue Spur,
    ohne jemals mehr zu sein
    als die Dauerkorrektur
    uns'rer Wirklichkeit zum Schein.

    (© 1999 by Helmut Barthel, MA-Verlag)

  • Autor

    Hel­mut Bart­hel, ge­bo­ren 1951 in Ham­burg, schreibt seit sei­nem ach­ten Le­bens­jahr. Sein be­ein­dru­cken­des Werk um­faßt heute weit mehr als 1000 Ge­dich­te, So­net­te und Tiermori­ta­ten, zahl­rei­che Apho­ris­men, di­ver­se Kurz­ge­schich­ten und Pro­sa­er­zäh­lun­gen. "Zau­ber kalt" ist sein er­ster Roman. Der Autor ar­bei­tet als Ver­le­ger und Chef­re­dak­teur der elek­tro­ni­schen Zei­tung Schat­ten­blick und ist Ver­fas­ser nach­hal­ti­ger Fach­ar­ti­kel in den Be­rei­chen Po­li­tik, Kul­tur, Phi­lo­so­phie und Sport. Seine Lei­den­schaft gilt der deut­schen Spra­che, und die Dich­tung ist seine Pas­si­on. - Seit 2013 or­ga­ni­siert und för­dert Hel­mut Bart­hel den Kul­tur­be­trieb im Kul­tur­café Komm du in Ham­burg-Har­burg.

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MA-Verlag – 25795 Stelle-Wittenwurth – ma-verlag@gmx.de